Den Glauben dorthin verbannen wo er hingehört...

...nämlich in die Freizeit und in das Privatleben der Gläubigen. Wenn man sich die Zahlen der Religionszughörigkeiten in Deutschland anschaut, fällt auf, dass bereits vor einigen Jahren ein hoher Prozentsatz an "Andersgläubigen" existierte. Einige Untersuchungen sehen sogar den Atheismus als stärkste "Glaubensrichtung" an. 

Kann Religion eine Weltanschauung sein?

Bei einer längeren Diskussion mit einem Christen stieß ich immer wieder auf die Aussage seinerseits, der Atheismus sei ja auch eine Religion (NEIN!) oder eine Weltanschauung wie seine Religion. Diese Aussage ist nicht zu 100% falsch, immerhin kann Atheismus Teil einer Weltanschuung sein, ebenso wie eine Religion. Niemals jedoch IST EINE RELIGION EINE WELTANSCHAUUNG!
Es sei denn, das eigene Leben ist wirklich so armseelig, dass man seine komplette Weltanschauung an seinem Glauben fest macht.

Katholische Verwirrungen - Papst tritt zurück!

Seit knapp 600 Jahren ist kein Würdenträger mehr von seinem Amt zurückgetreten, nun ausgerechnet der Hardliner Ratzinger. Ich finde es irgendwie verwirrend, wie der "Vertreter Gottes auf Erden" einfach aus persönlichen Gründen von seinem Amt zurücktreten kann... Bedeutet dies, er ist vom Glauben abgefallen? Denn wenn man persönliche Gründe angibt, um aus einem Amt zurückzutreten in das man auf Lebzeiten durch die Kirche gewählt wurde, bedeutet dies doch, dass man sich über den Willen der Glaubensgemeinde und deren Gottheit hinwegsetzt, oder?

Warum haben "gläubige Menschen" eigentlich Angst vor dem Tod?

Man kann es auf fast jeder Beerdigung beobachten: Die Angehörigen der oder des Verstorbenen vergießen sehr viele Tränen, manche sind dem Zusammenbruch nahe. Wenn der Glaube diesen Menschen jedoch das Leben nach dem Tod als Ziel verspricht, warum trauert man dann? Sollte man sich nicht eher für den Menschen freuen, der nun bei Gott, Allah, Jahwe,... ist?

Ich denke, also bin ich!

Es gibt wohl kaum etwas surrealeres als den Glauben an eine Gottheit, wie auch immer sie geartet sein sollte. Nahezu jeder Aspekt in unserem täglichen Leben ist durch Naturgesetze bestimmt, deren Regeln wir kennen, teilweise verstehen oder es einfach als gegeben hinnehmen. Kaum ein Bereich wurde noch nicht erforscht und selbst in diesen Bereichen macht die Forschung annähernd täglich große Schritte auf das Ziel zu, eine Erklärung des Phänomens zu liefern.

Die Entstehung des Atheismus

Viele religiöse Menschen vergessen oft, dass der Ursprung des Begriffes "Atheismus" in der griechischen Antike liegt und Menschen bezeichnete, die die Gottheiten des Staatskultes ablehnten. Somit fielen gerade auch die ersten Christen in diese Kategorie, da sie durch ihren Monotheismus (Der Glaube an einen einzigen Gott) mit dem vorherrschenden Glauben an unterschiedliche Gottheiten brachen.